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“Interpad”: iPad-Klon aus Köln

Dass das Apple iPad ein Erfolg wird, war schon vor der Markteinführung klar – und dementsprechend auch, dass weitere Tablets anderer Hersteller folgen werden. Von 1&1 gibt es einen … Konkurrenten wäre zu viel gesagt – eine Alternative, und nun zieht auch der Kölner Hersteller e-noa GmbH nach. Zugegeben, der Name “Interpad” klingt nur bedingt kreativ – aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an. Vor den inneren Werten zählt aber auch die Optik: Das Wort “Interpad” prangt in antiquiert wirkender 80-er-Jahre-”Nasa”-Schrift auf schwarzem Untergrund. Ansonsten kann man nicht meckern – der Rest des Interpads sieht ganz hübsch aus.

Da das Gerät allerdings auf Basis von Android 2.1 arbeitet, kann es schon wieder kein ernst zu nehmender Konkurrent fürs iPad sein. Android hat zweifelsfrei seine eigenen Vorteile, aber ein “iPad-Killer” wird auch das Interpad nicht. Auf 10 Zoll lässt sich das kapazitive Touchscreen Display bedienen – eine Auflösung nennt der Hersteller bislang nicht. Im Gerät tickt ein NVIDIA Tegra 2-Chip mit 1 GHz; dieser Chip besteht unter anderem aus dem ARM Cortex A9-CPU. Weiter wurden 1 GB DDR2-RAM sowie 16 GB Speicherkapazität, die via microSD-Karte erweiterbar ist, verbaut.

Der 3.900 mAh-Akku soll genügend Saft für acht bis zwölf Stunden Betriebsdauer liefern und Anschluss-seitig stehen mit HDMI, Mini-USB und der gängigen Klinkenbuchse ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung. Da der HDMI-Port dafür zuständig ist, hochauflösende Signale in Bild und Ton verlustfrei an externe Geräte, etwa dem Fernseher, zu übertragen, ist fast davon auszugehen, dass das Display mindestens in HD-ready auflöst. Für eine unverbindliche Preisempfehlung von 399 Euro kann das Interpad ab Herbst 2010 seinen Besitzer wechseln. Die technischen Daten klingen ja schon mal besser als das 1&1 Smartpad, aber der Preis scheint ungerechtfertigt zu sein. Knappe 400 Euro für ein Gerät auf Android-Basis, einem kostenfreien und offenen Betriebssystem? Das wirkt etwas überteuert.

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